Nachdem der Konzern in den vergangenen Jahren seinen Umsatz aus dem Vorjahr jeweils übertreffen konnte, verzeichnete er im Fiskaljahr 2006/2007 erstmals seit 2002 einen Umsatzrückgang.
Mit 32,7 Mio. EUR lagen die Konzernerlöse 8,7% unter denen des Vorjahres. Hauptgrund dafür war die angespannte Situation im Einzelhandel, welche der gesamten Branche zu schaffen machte. Hinzu kam, dass insbesondere in den USA der Einzelhandel im Bereich Multimediasoftware grundlegenden Neustrukturierungen unterworfen war.
Zusammen mit den daraus resultierenden Mindereinnahmen war besonders der gestiegene Aufwand für Forschung & Entwicklung verantwortlich dafür, dass beim EBIT ebenfalls ein Rückgang von 8,2 auf 3,1 Mio. EUR zu verbuchen war. In diesem Geschäftsbereich waren zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden, um die neuen Internetdienste myGOYA, Catooh und mufin fertig zu stellen. Während die ersten beiden Dienste wie geplant im Laufe des Geschäftsjahres gestartet werden konnten, verschob sich der Start von mufin aufgrund unerwarteter technischer Herausforderungen. Mit den genannten Diensten will der Konzern sein Profil als Internetdienstleister noch weiter stärken. Entgegen dem Trend im Einzelhandel verzeichnete das Unternehmen 2006/2007 im Direktgeschäft ein Umsatzwachstum von 29%.
Mit dem Erwerb des Grafikspezialisten Xara Group Ltd. aus Großbritannien im Januar 2007 konnte der Konzern die Sparte der Bildbearbeitung um den Bereich der Vektorgrafik erweitern und gleichzeitig seine Internetpräsenz in Großbritannien und den USA weiter ausbauen. Weiterhin erwarb das Unternehmen die restlichen 34% an der Tochtergesellschaft m2any GmbH, die seit Oktober 2007 als mufin GmbH mit Sitz in Berlin firmiert. Da in den kommenden Jahren für die Vermarktung der Musikerkennungs- und Musikempfehlungstechnologie ein erheblicher Investitionsbedarf besteht, der ausschließlich vom Konzern getragen werden wird, sollten die Eigentumsverhältnisse an diese Situation angepasst werden.


