Risikomanagement

Die Märkte für Softwareprodukte und Internetdienstleistungen sind einem raschen Wandel von Technologien und Industriestandards unterworfen. Der Erfolg von MAGIX hängt daher davon ab, neue Trends und Entwicklungen rechtzeitig vorauszusehen, bestehende Produkte laufend zu verbessern und neue Produkte rechtzeitig zu entwickeln und neu einzuführen.

Innerhalb des Risikomanagements finden diese Risiken bei strategischen Entscheidungsprozessen durch folgende Maßnahmen Berücksichtigung:

  • Das Konzern-Controlling erstellt Soll/Ist-Vergleiche und Kurzfristplanungen, die mit den beteiligten Managern in regelmäßigen Abständen besprochen werden. Es definiert gemeinsam mit dem Management wichtige Finanz- und sonstige Kennzahlen und überwacht ständig deren Einhaltung.
  • Die zuständigen Projektmanager überwachen kontinuierlich die Erreichung von Entwicklungsfortschritten und die Einhaltung von Projektplanungen anhand von Meilensteinen, um die pünktliche Auslieferung von neuen Funktionalitäten, Produkten und Dienstleistungen zu gewährleisten.
  • Die Personalabteilung stellt in Absprache mit den Entwicklungsabteilungen die kontinuierliche Weiterbildung der Angestellten sowie die ausreichende Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit erfolgskritischem technologischen Spezialwissen sicher.
  • Die IT-Abteilung hat Notfallprozeduren zur Gewährleistung eines hohen Maßes an Stabilität und Sicherheit für eine ständige Erreichbarkeit des Internetportals und der Online-Dienste abgestimmt und installiert.
  • Die Rechts- und die IP-Abteilung überwachen kontinuierlich das geistige Eigentum sowie die Markenrechte des Unternehmens und überprüfen Neuentwicklungen auf Verstöße gegen Schutzrechte am geistigen Eigentum Dritter.

Die einzelnen Bereiche des Risikomanagementsystems werden auf Vorstandsebene zusammengeführt und dort fortlaufend überwacht. Der Vorstand wird regelmäßig über die Ereignisse und Ergebnisse informiert. Das System wird ständig überprüft, erweitert und an die Entwicklung des Unternehmens angepasst.

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Einzelrisiken

Im Wertpapierprospekt zur Börsenzulassung der Magix AG wurden die Aktionäre auf eine Reihe möglicher Risiken der Geschäftstätigkeit hingewiesen. Diese bestehen weiterhin. Im Folgenden findet sich eine Auswahl der dort aufgeführten Punkte.

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Risiken der Geschäftstätigkeit

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des MAGIX-Konzerns ist abhängig von der allgemeinen Entwicklung des Marktes für persönliche multimediale Kommunikation. Dessen Wachstum wird wesentlich von technologischen und wirtschaftlichen Faktoren gefördert, die sich einer Kontrolle durch den Konzern entziehen. Der Markt ist vergleichsweise jung, was eine zuverlässige Beurteilung zukünftiger Entwicklungen erschwert. Hinzu kommt, dass das Marktumfeld einer hohen Dynamik unterliegt. Die MAGIX AG investiert kontinuierlich in neue Produkte und ein breites Produktportfolio. Gleiches gilt für die Erschließung neuer geographischer Märkte und neuer Kundengruppen. Die Abhängigkeit von Entwicklungen in Teilbereichen des Marktes wird durch diese breit angelegten Aktivitäten in allen bestehenden Segmenten minimiert. Die Gesellschaft erwartet jedoch, dass der europäische Markt und insbesondere der deutschsprachige Raum im Geschäftsjahr 2007/2008 weiterhin den weit überwiegenden Teil der Umsätze auf sich vereinigen wird. Unabhängig davon hängt die Ertragslage des Unternehmens im wesentlichen vom Markterfolg der neuen Produkte sowie der Beherrschung sich neu entwickelnder Technologien ab.

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Wettbewerbsrisiken

Der für den Konzern relevante Markt für persönliche multimediale Kommunikation ist von globalem Wettbewerb geprägt, der nach Einschätzung des Unternehmens zunehmen wird. Einige der derzeitigen und potenziellen Wettbewerber der MAGIX-Gruppe verfügen dabei über umfangreichere finanzielle, technologische und personelle Ressourcen sowie eine größere Reichweite oder mehr Nutzer. Teilweise sind sie bei einzelnen Produkten in bestimmten ausländischen Märkten derzeit besser positioniert. Ein vergleichbar breites Portfolio wie das der MAGIX-Gruppe ist bei potenziellen Wettbewerbern jedoch nicht zu finden. Die Gesellschaft schätzt daher das Risiko, dass ein Anbieter mittelfristig eine ähnlich umfassende Produktpalette zur Wettbewerbsreife bringen wird, als relativ gering ein.

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Rechtliche und Lizenzrisiken

Der MAGIX-Konzern ist bei der Entwicklung und dem Vertrieb seiner Produkte von den jeweils geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig. Eine Änderung dieser Rahmenbedingungen kann für das Unternehmen zu erheblichen Nachteilen führen. Derzeit ist eine solche Änderung nicht erkennbar.

Aufgrund des globalen Marktes besteht die Möglichkeit, dass die MAGIX-Gruppe mit ihren Entwicklungen unwissentlich das geistige Eigentum Dritter verletzt. Mit Hilfe einer umfangreichen Überprüfung der eigenen Produkte durch die Rechtsabteilung hat das Unternehmen die möglichen Schritte unternommen, um dieses Risiko zu minimieren.

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Personelle Risiken

Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns erfordern entsprechend qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen F&E und Vertrieb. Ohne einen entsprechenden Personalstamm können die strategischen und wirtschaftlichen Ziele von MAGIX möglicherweise nicht erreicht werden.

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Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Unternehmen ist Ausfallrisiken bezogen auf Kundenforderungen sowie Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung von Ausfallrisiken hat die Gesellschaft eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden keine Sicherungsinstrumente eingesetzt. Zinsänderungsrisiken ist die Gesellschaft nur in sehr geringfügigem Umfang ausgesetzt, so dass auch zur Absicherung dieses Risikos keine Sicherungsinstrumente eingesetzt werden.

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Gesamtrisiko

Der Ausbau und die Internationalisierung des Geschäfts führen unweigerlich zu einer Erhöhung der unternehmerischen Risiken. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass die Erweiterung des Geschäftsmodells das Unternehmen stets gestärkt hat. Langfristig minimiert eine breite Aufstellung die Abhängigkeit des Unternehmens von einzelnen Märkten und Produkten. So tragen diese Aktivitäten letztlich auch zu einer Reduzierung des Gesamtrisikos bei.

Die Risikolage des Unternehmens ist stabil. Innerhalb des Berichtszeitraums haben die dargestellten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den festgelegten Schwellenwert eines bestandsgefährdenden Risikos erreicht.

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