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Videoformate einfach erklärt:
Die wichtigsten Infos zu AVI, MOV & Co.

Wer sich mit dem Thema Videoaufnahmen auseinandersetzt, wird sich früher oder später auch mit dem Thema der Videoformate beschäftigen müssen. Die dabei wohl am häufigsten gestellte Frage beschäftigt sich damit, welches Videoformat denn für welchen Zweck am besten geeignet ist.

Wir bringen hier ein wenig Licht ins Dunkel und erläutern, worauf Sie beim Thema Videoformate achten sollten. Fangen wir mit der Grundlage an.

Was ist eigentlich ein Videoformat?

Das Tutorial zeigt, wie man ein aufgezeichnetes Video und alle dazugehörigen Informationen in MAGIX-Programmen, z.B. Video easy, importieren kann.

Bei einem Videoformat handelt es sich um ein konkretes Dateiformat, in der ein aufgezeichnetes Video und alle dazugehörigen Informationen abgespeichert werden. Videos bestehen aus vielen einzelnen Bildern und dem dazugehörigen Ton. Insgesamt sind dabei vier unterschiedliche Werte relevant, aus denen sich ein jedes Videoformat zusammensetzt.

  1. Bildwiederholungsrate bzw. Bildwiederholfrequenz: Diese wird entweder in Hertz (Hz) oder in Bildern pro Sekunde (fps = frames per second) wiedergegeben. Je höher dieser Wert, desto mehr Bilder werden verwendet, um das Video zu erstellen.
  2. Farbtiefe: Informationen zu Farb- und Helligkeitswerten
  3. Filmformat: Informationen zur Auflösung des Bildes und zum Seitenverhältnis des Videos (z.B. 16:9 oder 4:3)
  4. Tonspur: Alle Informationen rund um den aufgezeichneten Klang

Je nach Auflösung, Qualität und Länge des Videos kann das aufgezeichnete Material dadurch sehr groß sein und somit viel Speicherplatz auf der Festplatte belegen. Um die Größe zu verringern, können diese Datensätze dann mittels einer sogenannten Komprimierung verdichtet und somit in ihrem Umfang verringert werden, damit am Ende eine kleinere Datei vorhanden ist. Diese verbraucht dann je nach Stärke der Komprimierung deutlich weniger Speicherplatz als das Ausgangsmaterial. Die verschiedenen Videoformate arbeiten dabei mit unterschiedlichen Formen der Kompression. Natürlich wirkt sich das aber auch auf die Qualität der Aufnahme aus. Somit ist die Wahl eines bestimmten Videoformats vor allem auch davon abhängig, wo und wie das fertige Video am Ende eingesetzt werden soll.

Welches ist das beste Videoformat
für mein Projekt?

Das Tutorial zeigt, wie man ein aufgezeichnetes Video in einem MAGIX-Programm wie Video easy in ein bestimmtes Videoformat umwandeln kann, z.B. um es als Videodatei zu exportieren, auf DVD zu brennen oder direkt ins Internet zu stellen.

Ganz so einfach lässt sich die Frage nach dem besten Videoformat leider nicht beantworten. Doch keine Sorge, mit den folgenden Informationen finden Sie schnell das geeignetste Videoformat für Ihre Zwecke. Soll ihr Video auf DVD gebrannt werden, benötigen Sie ein Videoformat für YouTube oder Facebook. Oder soll Ihr Video auf Ihrer eigenen Webseite eingebunden werden? Nicht zuletzt ist also auch der Einsatzzweck ganz entscheidend für das ausgewählte Videoformat.

Sobald Sie mit ihrem Smartphone, einer Action-Cam oder einer klassischen Videokamera Bewegtbilder aufnehmen, erstellt dieses Gerät bereits sein eigenes voreingestelltes Videodateiformat. Bei den meisten Geräten lässt sich dabei im Vorfeld auswählen, wie hoch die Auflösung (also die Qualität) des aufgezeichneten Bildmaterials sein soll. Je geringer die Auflösung, desto geringer die Qualität und somit kleiner die Datei. Bei professionelleren Videokameras lassen sich zudem noch weitere Eigenschaften wie etwa ein bestimmtes aufzeichnendes Videoformat festlegen.

Die gängigsten Videoformate

Im Laufe der Jahre wurden viele verschiedene Formate entwickelt, von denen sich manche als Standard durchgesetzt haben, viele andere aber auch nach einer gewissen Zeit wieder vom Markt verschwunden sind. Die Auswahl an Videoformaten kann auf den ersten Blick in jedem Fall schnell etwas überfordernd wirken. Ob AVI, MOV, MPEG, FLV usw. - jedes Format hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Bei einigen Formaten steht die aufgenommene Qualität von Bild und Ton im Vordergrund, andere Formate eignen sich besser für die Bearbeitung, wieder andere zeichnen sich durch ihre geringe Datengröße aus, um so z.B. auch ohne großen Datenverbrauch über das Mobilfunknetz versendet werden zu können. Im Folgenden möchten wir kurz verschiedene Videoformate vorstellen und deren wichtigste Eigenschaften erläutern:

AVI

Die Abkürzung steht für "Audio Video Interleave". Der große Vorteil dieses Formats liegt in seiner sehr weiten Verbreitung. So können fast alle gängigen Multimedia-Anwendungen damit umgehen. Der Nachteil dabei ist aber, dass die Dateien im Vergleich zu anderen Videoformaten sehr groß sind und damit sehr viel Speicherplatz benötigen.

FLV

Das "Flash Video Format" bietet sich vor allem für die Einbindung auf Webseiten an, da die Dateien sehr klein sind. Die Qualität leidet darunter aber natürlich auch. Zudem ist die Voraussetzung, dass ein Adobe Flash Player benötigt wird, um diese Dateien abspielen zu können. Leider wird dies nicht immer unterstützt.

MKV

Die Stärke des sogenannten "Matroska"-Formats ist, dass neben zahlreichen Video- und Audiospuren auch Text-Informationen wie etwa Menüs, Kapitel oder Untertitel und Fotos in der Datei enthalten sein können. Der Nachteil hier ist, dass es im Vergleich zu anderen Formaten wenige Programme zur direkten Bearbeitung gibt.

MOV

Diese Abkürzung steht für "Movie"-Dateien, stammt aus dem Hause Apple und basiert auf deren Quicktime-Standard. Vorteile hier sind die recht hohe Qualität bei verhältnismäßig geringer Datengröße. Allerdings wird für die Verarbeitung recht viel Rechenleistung gebraucht. Somit wird das Format vor allem im professionellen und semiprofessionellen Bereich eingesetzt.

MPEG

Kurz für "Moving Pictures Experts Group" gibt es dieses Format in verschiedenen Versionen. MPEG I und MPEG II werden vor allem für die Übertragung von TV-Signalen und für DVDs genutzt. MPEG IV hingegen wurde für den Einsatz auf Systemen mit geringeren Rechenleistungen (z.B. Smartphones) und schmalen Bandbreiten entwickelt. Somit ist eine recht hohe Bildqualität bei verhältnismäßig niedriger Datengröße möglich. Eine stark komprimierte MPEG IV-Datei muss beim Abspielen durch ein Anwendung allerdings erst wieder "entpackt" werden.

MTS

Videodateien mit dieser Endung nutzen das AVCHD-Videoformat (Advanced Video Codec High Definition). Aufgezeichnet werden diese üblicherweise mit HD-Kameras aus dem Konsumentenbereich. Während die Qualität des aufgezeichneten Videomaterials sehr gut ist, sind die Dateien selbst sehr groß. Zudem ist dieses Format nur mit wenigen Geräten kompatibel und muss so häufig vor der Verarbeitung konvertiert - also in ein anderes Format umgewandelt - werden.

WMV

Hinter dieser Abkürzung versteckt sich das Videoformat "Windows Media Video". Der Vorteil dieses Formats liegt darin, dass nur wenig Speicherplatz benötigt wird, um die Qualität des Originalmaterials nahezu beizubehalten. Somit bietet sich auch dieses Format vor allem für das Internet an. Der Nachteil liegt in der Windows-Herkunft, denn dadurch lässt sich dieses Videoformat oftmals nur schwierig auf anderen Systemen (z.B. Mac und Linux) abspielen.

Videos konvertieren:
Von einem Videoformat ins andere

Wie beschrieben gibt es zahlreiche Videoformate, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile bieten. Und wenn ein bestimmtes Format vorliegt, aber ein anderes benötigt wird, stehen zahlreiche Programme zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Videos von einem Format in ein anderes umwandeln bzw. konvertieren können. Dabei stehen sowohl On- als auch Offline-Dienste zur Verfügung. Gerade bei großen Videos mit hohem Speicherplatz bieten sich dabei allerdings eher die Offline-Varianten an, da bei einem Online-Angebot die Videodateien erst hoch- und dann wieder heruntergeladen werden müssen. Und da Videodateien auch schnell die Gigabyte-Grenze überschreiten, kann dieser Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Bei der Konvertierung ist zu beachten, dass durchaus auch ein Qualitätsverlust des Bildes zustande kommen kann, je noch Komprimierung und Einstellung der Auflösungen. Bevor Sie also ein Originalvideo löschen, nachdem Sie es in ein anderes Format umgewandelt haben, sollten Sie sicherstellen, dass die resultierende Auflösung und Qualität Ihren Ansprüchen genügt. Ausführlichere Informationen zu dem Thema Videoformate konvertieren finden Sie hier.

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