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Videos komprimieren:
Worauf Sie achten sollten

Ein Video zu komprimieren kann viele verschiedene Gründe haben, zum Beispiel weil Sie das Video gerne per E-Mail verschicken möchten oder weil Speicherplatz auf der Festplatte freigegeben werden soll.

So umfangreich die Gründe für die Komprimierung, so groß auch die Möglichkeiten an Einstellungen und Videoformaten, in die das Original-Video nach der Kompression umgewandelt werden kann. Wir möchten Ihnen hier kurz erläutern, was eine Video-Komprimierung eigentlich ist und worauf Sie dabei achten sollten, um die besten Ergebnisse zu erhalten.

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Videokompression:
Was ist das eigentlich?

Aufgezeichnete Videos können – je nach Länge und Auflösung – schnell mehrere Gigabyte groß sein und dadurch viel Speicherplatz auf der Festplatte belegen. Zum Versenden per E-Mail oder zum Hochladen auf eine Webseite sind sie dann oft zu groß. Wenn Sie also ein Video verkleinern möchten, steht die Komprimierung (auch Kompression genannt) zur Verfügung.

Bei der Videoaufzeichnung werden normalerweise mindestens 24 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Die schnelle Abfolge dieser Bilder nimmt das Auge als Bewegtbild wahr. Da die mindestens 24 Bilder einer Videosekunde aber zeitlich so nah aneinander stehen, verändert sich in den Einzelbildern immer nur ein bestimmter Teil, nicht aber das Gesamtbild. Die Kompression bedient sich unter anderem dieser Eigenschaft und speichert statt aller Bilder nur die Veränderungen, die vom jeweiligen Programm von Bild zu Bild erkannt werden. Durch diese Reduzierung der Informationen wird am Ende auch die Dateigröße verkleinert. So lassen sich – je nach Kompressionsrate – dann sehr große Videos in deutlich kleinere Videos umwandeln. Aber natürlich hat das auch Auswirkungen auf die Qualität des Bildmaterials.

Welche Arten der Komprimierung gibt es?

Eine Übersicht über die unterschiedlichen Größen von Videos

Format

Wenn Sie ein Video kleiner machen möchten, stehen mehrere Kompressionsmöglichkeiten zur Verfügung. So stellt sich einerseits die Frage, welches Format am Ende verwendet werden soll. Hier sollte die Wahl auf ein Format fallen, das von möglichst vielen Systemen und Programmen erkannt wird. Ein solches Videoformat wäre etwa MP4.

Auflösung

Als nächstes stellt sich die Frage nach der Auflösung. Soll ein Video ohnehin nur auf Mobilfunkgeräten angeschaut werden, muss dieses nicht unbedingt eine 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln haben, selbst eine Full-HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixeln wäre für diesen Zweck eher zu groß. Aber natürlich verschlechtert sich durch die Reduzierung der Auflösung die Qualität des Bildmaterials zum Teil drastisch, dies kann nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb sollte bei der Komprimierung auch immer das originale Videomaterial beibehalten werden, bis Sie sich sicher sind, dass Sie mit der komprimierten Version zufrieden sind. Möchten Sie ein Video ohne Qualitätsverlust verkleinern, sollten Sie allerdings die Auflösung wie beim originalen Material belassen.

Welcher Mediatyp hat welche Bitrate?

  • Standard Audio CD: 1.4 Mbps
  • Standard-definition TV: 3.5 Mbps
  • 720p mkv File: 8 Mbps
  • High-Definition TV: 8-15 Mbps
  • Standard-Definition DVD: 9.6 Mbps
  • 1080p mkv File: 12 Mbps
  • Blu-ray Disc: 20-40 Mbps

Codec

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Videokompression ist der dafür verwendete Codec. Dabei handelt es sich um ein bestimmtes Algorithmenpaar, das Daten kodiert und dekodiert. Verschiedene Codecs arbeiten dabei auf unterschiedlichen Grundlagen und Einstellungen und tragen so auch maßgeblich zur Größe des komprimierten Videos bei. Auch beim Codec sollte einer gewählt werden, der von möglichst vielen System erkannt und unterstützt wird. Ein solcher wäre etwa der Codec H.264.

Bitrate

Bei der Bitrate handelt es sich um die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung. Die Bitrate wird dabei in Bit pro Sekunde angegeben (Bit/s) und gibt an, wie viele Bits pro Sekunde übertragen werden. Bei der Videokompression kann nun die Bitrate verändert werden. Dabei gilt: je größer die Bitrate, desto höher die Bildqualität, desto größer aber auch die Datei.

Audio

Auch der Klang spielt natürlich eine gewisse Rolle, wenn Sie die Videogröße reduzieren möchten, auch wenn die Dateigrößen von Audiospuren im Vergleich zu Video-Dateien deutlich geringer sind.

Wer bei seinen Videos ein WAV als Tonspur hat, sollte auch hier zur Kompression greifen und sich für MP3 mit einer Datenrate von 320 kB/s entscheiden. Die Qualität dieses Audioformats ist für die meisten Fälle qualitativ absolut ausreichend und die Datengröße ist deutlich geringer als bei WAV-Dateien. Vor allem bei längeren Videos wirkt sich das auch deutlich auf die finale Dateigröße aus.

Natürlich lässt sich auch bei MP3s die Datenrate reduzieren (z.B. auf 128 kB/s oder 96 kB/s), allerdings wirkt sich dies dann auch hörbar auf die Klangqualität aus.

Wie Sie sehen, spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle bei der Video-Komprimierung, mit unserem Programm Video deluxe nehmen wir Ihnen aber einen Großteil der Arbeit ab und helfen Ihnen dabei, Ihre Videos im Handumdrehen umzuwandeln.

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