
Video digitalisieren
Viel analoges Filmmaterial lagert noch auf Dachböden, in Kellern oder Wohnzimmerschränken. Doch die Zeit eilt, dieses auf digitale Formate zu überführen: Die Weiterentwicklung der Technik bringt es mit sich, dass der Neukauf von Videorekordern schon heute nicht mehr ganz einfach ist. Viele Nutzer halten sich zurück, ihre alten Filmschätze zu bergen und endlich in digitale Formate zu überführen, weil sie glauben, dieser Prozess sei kompliziert.
Das Digitalisieren ist aber nicht schwierig, wenn es nur mit den richtigen Werkzeugen durchgeführt wird. Deswegen hat MAGIX sein Paket Retten Sie Ihre Videokassetten herausgebracht, das dem User neben verständlicher PC-Software auch die nötige Hardware liefert, um eine Verbindung zwischen analogem Abspielgerät und PC herzustellen.
Analoge Formate zum Digitalisieren
Filmmaterial dieser analogen Videoformate kann auf den PC überführt werden:
- VHS
- Video 8
- S-VHS
- Hi8
- Betamax
Prinzipiell ist die Digitalisierung eines jeden Formats möglich, dessen Abspielgerät einen SCART-Anschluss besitzt. SCART ist ein europäischer Standard für Steckverbindungen zwischen Audio- und Videogeräten wie etwa Fernseher und Videorecorder.
Analoges Filmmaterial digitalisieren
Video auf DVD zu übertragen ist auch ohne PC möglich: Voraussetzung dafür ist die Anschaffung eines DVD-Rekorders (im Unterschied zum einfachen DVD Player kann dieser auch aufnehmen), der jedoch kostspielig ist. Mit einem extra Kabel muss dieser an den Videorekorder angeschlossen werden. Der große Nachteil bei der Übertragung ohne PC ist, dass das Video nicht nachbearbeitet und optimiert werden kann.
Mit weniger Kosten verbunden und in der Handhabung einfacher ist das Digitalisieren mit PC. Dabei werden die alten Videos zunächst von der analogen Quelle (also, z.B. den VHS Kassetten) auf die Festplatte übertragen und danach entweder dort archiviert oder auf DVD bzw. Blu-ray gebrannt. Bereits jetzt erkennbarer Vorteil dieser Methode: Das Material wird ohne Verlust überspielt und kann hinterher zudem noch auf dem PC bearbeitet werden.
Zunächst muss aber der PC mit dem analogen Ausgabegerät verbunden werden. MAGIX Retten Sie Ihre Videokassetten bietet hierfür ein USB-Videowandler. Dieser ist zur einen Seite mit eben jenem USB Anschluss versehen, der für die Verbindung an den PC unerlässlich ist. Am anderen Ende des Kabels ist eine SCART-Anschluss für analoge Geräte. Schnell ist die Verbindung zwischen analogem Gerät und PC hergestellt.
Ist jetzt bereits die im Paket enthaltene Software MAGIX Filme auf DVD installiert, muss diese nur geöffnet werden und das analoge Abspielgerät gestartet werden: Schon ist im Videofenster der Arbeitsoberfläche der Software der analoge Film zu sehen. Um diesen dann digital aufzunehmen, genügt ein Klick auf die Aufnahmetaste und die Digitalisierung läuft. Nicht nur die Handhabung und der Preis bieten Vorteile gegenüber der Methode ohne PC. Auch die Möglichkeit, das alte analoge Material nachträglich zu bearbeiten, es zu optimieren oder von lästigen Werbepausen zu befreien, macht die PC Lösung reizvoller als beispielsweise die Verbindung zwischen Video- und DVD-Recorder. Animierte Überblendungen, (Unter-) Titel oder Videoeffekte können hinzugefügt werden, um das Filmmaterial im Nachhinein interessanter zu gestalten und tragen dazu bei, den Film stilvoll zu untermalen.
Verschiedene Export-Möglichkeiten und das Festplatten-Archiv
Als letztes bleibt dem Nutzer die Frage, was mit dem digitalisierten Filmmaterial zu tun ist - es beispielsweise auf DVD brennen und am TV ansehen oder es auf der Festplatte archivieren. Beim Export auf DVD hat der Nutzer die Möglichkeit, das DVD-Authoring zu nutzen. Hierbei wird unter zu Hilfenahme von MAGIX Filme auf DVD ein passendes DVD-Menü hergestellt. Aus den Vorlagen können animierte Menüs ausgewählt werden. Anschließend bleibt die Auswahl eines Mediums. Hierfür eignen sich grundsätzlich alle Disk-Arten von CD über DVD bis hin zur Blu-ray Disc, auf die mit dem passenden Brenner das Video gebrannt wird.
Es sollte jedoch auf die Kompatibilität geachtet werden. Bei der DVD haben sich zwei Standards (DVD+/- R) etabliert, die mitunter nicht immer beim Abspielen von den Geräten akzeptiert werden. Deshalb sollte man bei älteren DVD-Playern auf die Kennzeichnungen achten. Am Computer hat man diese Probleme nicht zu fürchten, da im Allgemeinen alle Standards von den integrierten Playern erkannt werden. Für Blu-ray Discs ist es generell wichtig sicherzustellen, dass man über ein Blu-ray-fähiges Brenn- und Abspielgerät - im Besonderen bei Computern - verfügt. Ansonsten kann das digitalisierte Material auch einfach auf der Festplatte archiviert werden, wo es dann je nach Bedarf auch später noch auf verschiedene Medien gebrannt werden kann.

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