15 Jahre Marktpräsenz MAGIX – 15 Jahre Innovation

Zur Produktgeschichte des Unternehmens

Zur Produktgeschichte des Unternehmens

Wie eine halbe Ewigkeit muten 15 Jahre in einem Bereich wie der IT-Branche an. Ereignisse wie das Platzen der Internet-Start-up-Träume um die Jahrtausendwende, die Krisen nach eleven nine und dem letztjährigen Börsencrash erschütterten immer wieder diesen Bereich. Anscheinend davon unbeirrt entwickelte sich MAGIX von einem fünfköpfig Gründerteam zu einem 300-Köpfe starken mittelständischen Unternehmen mit Niederlassungen in ganz Europa und Übersee. MAGIX feiert das 15-jährige Erscheinen seiner ersten Multimedia-Software, dem MAGIX Music Maker, unter dem Motto „15 Jahre Innovation“.

Innovation und die Erfolgsformel von MAGIX

Die Erfolgsformel von MAGIX, deren Hauptbestandteil Innovation ist, erläutert MAGIX Vorstandsvorsitzender Jürgen Jaron: „Unsere Vision, innovative Multimediatechnologie für den Privatanwender benutzbar zu machen, wurde damals vielleicht noch belächelt. Computer waren reine Rechengeräte und nicht dazu gedacht, den Alltag mit Musik, Videos und Fotos zu verschönern. In der Rückschau können wir sagen, dass es genau richtig war, diese Vision zu verwirklichen. Ähnlich wie die Wolfsburger im Jahre 1974 haben wir mit Produkten wie dem Music Maker eine neue Klasse geschaffen, die heute Standard ist. Nach wie vor ist Innovation unser Credo, daher fließt der größte Anteil unserer Investitionen in die Produktentwicklung.“

Gründerjahre im Osten und Westen

Zurück zum Anfang: Genau am 15. September 1994 erschien der MAGIX Music Maker als erstes Produkt der ein Jahr zuvor gegründeten MAGIX Technology GmbH. MAGIX ist quasi ein Ost-West-Joint Venture mit den Entwicklern Tilman Herberger und Titus Tost aus Dresden und den Vertriebs- und Marketingexperten Dieter Rein, Erhard Rein und Jürgen Jaron aus Nordrhein-Westfalen. Herberger und Tost stammten aus dem Umfeld der Technischen Universität und machten schon seit 1989 mit ihrer digitalen Audioworkstation Samplitude Furore. Die erste Samplitude-Version wurde übrigens für Amiga-Computer entwickelt. Ab 1994 war Samplitude auch das Top-Produkt des Audio-Portfolios von MAGIX. Jaron und Rein vertrieben und produzierten zuvor PCs und Buchhaltungssoftware.

Jürgen Jaron, CEO der MAGIX AG, im hauseigenen Studio mit der ersten Verpackung vom MAGIX Music Maker
Jürgen Jaron, CEO der MAGIX AG, mit der ersten Verpackung vom MAGIX Music Maker

Der erste MAGIX Music Maker – Keimzelle des Erfolges

Mit der gemeinsamen Idee, Samplitude-Technologie in der Kombination mit Musikinhalten durch den Music Maker für alle benutzbar zu machen, landeten die fünf Gründer buchstäblich ihren ersten Hit in der Branche. Bereits der erste Music Maker beinhaltete neben der Programmdiskette eine randvoll mit Sounds gefüllte CD. Schon diese Version bot sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und holte eine ungeahnte Klangfülle aus dem Privat-PC.

Die technischen Grundprinzipien von MAGIX, Basis für das Wachstum

Bereits das erste MAGIX-Produkt ging recht sparsam mit den Rechnerressourcen um. Basis dafür war das Prinzip der Nondestruktivität: Dadurch, dass die Original-Klangdateien während der Bearbeitung nicht verändert werden, sondern die Software eine Art Überbau über diese stülpt, lassen sich Veränderungen in Echtzeit hören.

Ausschnitt einer Tonspur: eine Audio-Objekt wird gezielt mit einem Effekt belegt

Ein weiteres MAGIX Grundprinzip war und ist die Objektorientierung. Das Material auf den Bearbeitungsspuren kann in beliebig viele Stücke zerschnitten, verschoben, ein- und ausgeblendet werden. Dank der sogenannten Anfasser ist es sehr einfach, die Bearbeitung vorzunehmen. Alle Effekte werden in Echtzeit berechnet, da keine neue Datei angelegt wird. Ein weiteres Grundprinzip von MAGIX ist damit verbunden. Die Objekte lassen sich frei auf der Bearbeitungsfläche platzieren.

Die Musik macht’s oder warum Content so wichtig ist

Ein Hauptfaktor, der ganz entscheidend zum Erfolg des Music Makers beitrug, waren die Musikinhalte. Quasi seit der Geburtsstunde von MAGIX gehörten auch immer Musiker zum Team, die die Musikbausteine, die sogenannten Loops, komponierten und einspielten. Michael Rubner, Musikproduzent von MAGIX erläutert den Erfolg: „Das Motto, dass eine Speise so gut ist wie die verwendeten Zutaten, lässt sich ohne Weiteres auf die Soundloops des MAGIX Music Maker und das Erfolgserlebnis, das der Hobby-Musiker mit dem Einsatz dieser hat, anwenden“ Zu den anfangs für die neunziger Jahre typischen House- und Technoklängen gesellten sich mit den Jahren immer weitere Genres wie Filmmusik, Lounge, Rock und sogar Flamenco hinzu. Stets komplett neue Musikbausteine von Version zu Version bieten auch einen entscheidenden Kaufanreiz zum Music Maker.

Für den guten Ton: Klangneutralität

Die Bearbeitungsspuren waren und sind für immer mehr Datei- und Medientypen offen. Ein weiterer technischer Grundpfeiler für die Audioanwendungen von MAGIX wurde 1998 vorgestellt: Durch die durchgängige Verwendung von Floating-Point-Technologie (Fließkomma-Berechnung) wird gewährleistet, dass der Sound auch bei intensiver digitaler Bearbeitung seine Klangnuancen behält. „Diese Technologie sorgt seitdem für den sprichwörtlich guten Klang der Pro-Produkte Samplitude und Sequoia von MAGIX“, kommentiert der Chefentwickler und Mitgründer von MAGIX, Titus Tost, die Technik der Flaggschiffe des Unternehmens.

„Unsere technischen Grundprinzipien kommen auch heute noch in den MAGIX Produkten zum Tragen und ermöglichen relativ kurze Entwicklungszeiten für neue Produkte und eine flexible den Marktbedürfnissen angepasste Produktpolitik“, fasst Tilman Herberger, Technikvorstand von MAGIX zusammen.

MAGIX Video deluxe aus dem Jahre 2001
MAGIX Video deluxe aus dem Jahre 2001

Von der Musik zu Video, Foto und Internet

So überrascht es nicht, dass dem MAGIX Music Maker weitere Innovationen in anderen Bereichen folgten. Die Möglichkeit, einfache Musikvideos zu erstellen, bot der Music Maker bereits seit 1997. Den eigentlichen Anfang im Videobereich machte 2001 MAGIX Video deluxe, das durch seine frei belegbaren Spuren eine besondere Flexibilität ermöglichte.

"Kein Wunder, dass das Programm im Laufe der Jahre über 60 Vergleichstests gewann, zahlreiche Publikumspreise erhielt und mit einem Marktanteil von über 70 Prozent den Einzelhandel dominiert", kommentiert Vorstand und Marketingvorstand Dieter Rein den Erfolg der Videosparte. Neben Audio und Video ist der Fotobereich für Multimedia entscheidend. MAGIX Fotos auf CD & DVD beförderte sich 2002 mit der Idee, die bisher altbackene Diaschau als lebendiges Spektakel mit Bewegung und Musik in die Jetztzeit zu bringen, gleich an die Spitze der Software-Charts.

Damit nicht genug, erweiterte MAGIX 2005 sein Multimediaportfolio um passende Online Services. Seitdem können die Anwender ihre Ergebnisse als Online Album, ab 2006 mit dem MAGIX Website Maker als Flashwebseite präsentieren.

Das sieht MAGIX ähnlich – Musik- und Gesichtserkennung

Das sieht MAGIX ähnlich – Musik- und Gesichtserkennung

2005 war auch das Jahr, in dem MAGIX eine weitere technologische Innovation vorstellte. Die Musikerkennungstechnologie namens mufin analysiert Musikstücke und kann sie anhand der klanglichen Ähnlichkeit einander zuordnen. Auf diese Weise ermöglichte die Technologie, Musik nach Stimmung zu hören, gleichzeitig auch neue Titel ganz nach Geschmack auf der eigenen Festplatte und im Internet zu entdecken. Nach B2B-Kooperationen wurde diese Innovation 2007 mit dem ersten Mufin MusicFinder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in bekannte Programme wie dem MAGIX MP3 Maker integriert. Seit 2007 wird die mufin-Technologie von der MAGIX-Tochterfirma mufin GmbH eigenständig weiterentwickelt und vermarktet.

Dem Prinzip, technische Innovationen einer breiten Masse zukommen zu lassen, blieb MAGIX auch im Jahr des Börsenganges 2006 treu. Im Fotobereich bot der MAGIX Digital Foto Maker 2007 erstmals dem Privatanwender die Möglichkeit, seine Fotos nach Gesichtern automatisch zuzuordnen.

Den Foto- und Grafikbereich baute MAGIX durch die Übernahme der Xara Group Ltd. 2007 maßgeblich aus. Xara Produkte sind vor allem in England und in den USA seit den 80er Jahren erfolgreich. Die Produkte basieren ebenfalls auf den Prinzipien der Objektorientierung und der Nondestruktivität. Egal ob es sich um Fotos, Grafiken oder Webseiten handelt – alle Veränderungen sind dank Vektortechnologie sofort auf der Benutzeroberfläche sichtbar. „Insofern kann man sagen, dass sich MAGIX und Xara auch auf technischer Ebene gesucht und gefunden haben“, erläutert Charles Moir, Gründer von Xara die Gemeinsamkeiten der Unternehmen.

Cloud-Computing, ein Begriff der 2007 noch längst nicht geläufig war, traf auf eines der ersten Produkte in diesem Bereich zu, das MAGIX auf der CeBIT 2007 vorstellte. MAGIX myGoya ermöglichte in übersichtlicher Weise den Zugriff auf Applikationen und Dateien und ist heute Bestandteil der unter MAGIX Online Welt zusammengefassten Produktgruppe der Online Services von MAGIX.

Mit Innovationen den Alltag „retten“ – neue Produktreihen, neue Zielgruppen

Einen neuen Ansatz, mit Software in Kombination mit Hardware den Alltag bei ganz konkreten Anwendungsfällen zu erleichtern, verfolgte seit 2008 die „Retten“-Reihe von MAGIX. Als erstes Produkt erschien „Retten Sie Ihre Videokassetten!“. Die Botschaft, die gleichzeitig der Produktname war, kam sehr gut an und machte die Lösung zu einem der meistverkauften MAGIX-Produkte des Jahres 2008.

Weitere neue Zielgruppen erschloss MAGIX mit Neuentwicklungen wie bereits mit 2008 MAGIX PC Check & Tuning als Löser für Rechnerprobleme und 2009 mit MAGIX Video easy für absolute Videoeinsteiger und den MAGIX Xtreme Webdesigner 5. „Webseitenprogramme gab es natürlich schon zuvor, aber entweder waren diese zu starr an ihre Vorlagen gebunden oder zu kompliziert in der Bedienung, verlangten gar HTML-Kenntnisse. Mit der Lösung von MAGIX lassen sich alle Vorlagen frei verändern, HTML-Webseiten lassen sich quasi frei zeichnen, dann kostenlos veröffentlichen. Wiederum ein Beispiel für innovative Technologie, die für den Anwender auf eine einfache Bedienung heruntergebrochen wird und damit einen besonders großen kreativen Spielraum eröffnet“, sagt Jürgen Jaron, Vorstandsvorsitzender von MAGIX.

MAGIX als „kommender Weltmeister“ – Wachstum des Unternehmens

Dank seiner großen Innovationskraft ist MAGIX seit langem Marktführer in Deutschland und in vielen europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien und den Benelux-Ländern. Ende 2008 toppten die Berliner sogar die Videosoftwarecharts der USA. Innovation und Marktführerschaft sind auch die Kriterien der Handelsblatt-Liste der „kommenden Weltmeister“, in die MAGIX 2008 aufgenommen wurde.

Parallel zur Erweiterung des Portfolios von einem zu insgesamt ca. 60 Produkten allein in Deutschland wuchs auch das Unternehmen. Waren es zunächst am ersten Hauptstandort München fünf Personen, begann MAGIX in Berlin 1999 mit einem Team von 15 Leuten und beschäftigt heute in Berlin 170 Mitarbeiter. Nach dem Börsengang 2006 bis zum heutigen Tage ist das Unternehmen auf ca. 300 Mitarbeiter angewachsen. Um stets innovativ zu sein, investiert MAGIX intensiv in Forschung und Entwicklung. So ist ein großer Anteil von MAGIX, ca. 90 Mitarbeiter, im Entwicklungszentrum in Dresden tätig. Zirka 35 Mitarbeiter sind auf die Auslandsniederlassungen in ganz Europa und den USA verteilt, die seit 1997 kontinuierlich aufgebaut werden. Übrigens gibt es MAGIX Programme in russischer, polnischer und tschechischer Sprache. Sie werden auch z.B. in Japan und Saudi-Arabien vertrieben. Quasi in der Mitte der Republik, platzierte MAGIX verkehrstechnisch günstig seine Logistik- und Administrations-Zentrale in Lübbecke/Westfalen, neben Berlin und Dresden der dritte Hauptstandort des Unternehmens.

Über MAGIX

MAGIX ist ein führender internationaler Anbieter hochwertiger Software, Onlinedienste und digitaler Inhalte zur multimedialen Kommunikation. Seit 1993 entwickelt MAGIX in Deutschland Spitzentechnologien zur Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung und Präsentation von Fotos und Grafiken, Videos und Musik. International operiert MAGIX aus Niederlassungen in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Das Angebot richtet sich an Laien wie an Profis und erstreckt sich über den PC-Bereich hinaus auf nahtlos integrierte Online- und Mobile-Anwendungen.

Gemessen an den Verkaufszahlen im Einzelhandel ist MAGIX im Bereich Multimediasoftware in Deutschland sowie den wichtigsten europäischen Märkten führend und zählt darüber hinaus auch in den USA zu den erfolgreichsten Marktteilnehmern. 15 Jahre Marktpräsenz sowie mehr als eintausend Auszeichnungen weltweit belegen die Innovationskraft des Unternehmens.

15 Jahre MAGIX – 15 Jahre Innovation mit Leidenschaft

 
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