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28. Januar 2022

Klein, aber so pro!
Tipps fĂŒr professionelle Smartphone-Videos

Unsere Smartphones bringen heutzutage Kameras mit sich, mit denen professionelle Filme möglich werden. Wir zeigen Ihnen neun hilfreiche Tipps, die Ihre Handy-Videos besser machen.

Von der Filmkamera zum Smartphone

Die Magie des Filmens – was haben unsere Eltern frĂŒher per Super 8 und Kompaktkamera fĂŒr herrliche, witzige, skurrile Szenen eingefangen! Sobald die Kamera im Spiel war, wurde das Leben fĂŒr uns zur BĂŒhne.

Schön, dass sich dieses GefĂŒhl bis heute in nur einem Punkt geĂ€ndert hat: nĂ€mlich den GerĂ€ten. Denn mittlerweile ĂŒbertrumpft die QualitĂ€t vieler Smartphone-Linsen die jeder guten alten Hobby-Filmkamera. Jeder Mensch mit Ambition kann so zum Hobbyfilmer werden – und selbst professionelle Filmteams setzen immer hĂ€ufiger auf die handlichen Allrounder.

Doch wie holt man beim Handy-Dreh das Beste heraus? Hier finden Sie neun clevere Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Smartphone-Videos professioneller aussehen lassen.

Tipp 1: Immer stabil bleiben

So mancher Blockbuster arbeitet mit verwackelter Kamera, um die Stimmung eines Amateur-Videos zu erwecken. Andersherum gilt: Je stabiler die BildfĂŒhrung, desto besser das cineastische Ergebnis.

Und das ist gar nicht so einfach, denn Handys sind federleicht. Halten Sie das Telefon deswegen stets nah am Körper und möglichst mit zwei HÀnden. Falls möglich, stabilisieren Sie Ihren Arm an einer Wand, Mauer, auf dem Tisch oder einer sonstigen Ablage.

Kniffliger wird es insbesondere bei einem Schwenk. Orientieren Sie sich hierfĂŒr am Horizont oder einer anderen entfernten, waagrechten Linie. Hilfreich ist spĂ€testens jetzt ein kleines Stativ – von der Tischversion bis zur handfesten 1,50-Meter-Variante ist im Netz vieles zu finden, und auch fĂŒr schmale Geldbeutel. Der Clou: Die allermeisten sind kompatibel mit einer Vielzahl von Telefonen, man ist also nicht auf einen Typ Smartphone festgelegt.

Tipp 2: Viel LĂ€rm bringt nichts

Ist das Bild stabilisiert, kĂŒmmern wir uns um die zweite wichtige Dimension: den Ton. Hier sind Handys klar im Nachteil gegenĂŒber Filmkameras, weil letztere meist ein kleines Richtmikro haben. Gerade in Situationen mit starkem Wind oder UmgebungsgerĂ€uschen, die nicht zur Handlung beitragen, sollten Sie das Handy-Mikro schlicht und ergreifend mit dem Daumen abdecken. So sparen Sie Zeit bei der Bearbeitung Ihres Meisterwerks.

GlĂŒcklicherweise sind Smartphones Alleskönner – und deswegen erweiterbar. Etwa durch Ansteck-Mikrophone oder kabellose Bluetooth-TonfĂ€nger – hiermit können Sie die TonqualitĂ€t Ihrer Videos massiv verbessern. Auch, weil sie meist einen Wind- und Popschutz mitbringen, also einen Schaumstoff-Überzug, der Rauschen und andere StörgerĂ€usche vermindert.

Tipp 3: Schneller filmen als der Schatten


 und da war die durchnĂ€sste Katze auch schon aus der Badewanne gekrabbelt und verschwunden! Wirklich jeder kennt den Ärger, einen einmaligen Moment filmisch festhalten zu wollen – und dann nicht schnell genug in die Kamera-App zu gelangen. Zum GlĂŒck gibt es Android-Apps, die einen Kamera-Schnellzugriff vom Homescreen ermöglichen. Beim iPhone ist die Kamera-Funktion seit iOS 10 standardmĂ€ĂŸig auf dem Startbildschirm zu finden – beziehungsweise mittlerweile per Wisch nach links zu erreichen.

Tipp 4: Wo Licht ist, darf kein Schatten sein

Wer bereits mit Fotos hantiert hat, weiß, wie sehr die QualitĂ€t des Ergebnisses von der Menge des Umgebungslichts abhĂ€ngt. Das gilt genauso fĂŒr Filme: Zu wenig Licht lĂ€sst FlĂ€chen rauschen; zu viel Licht macht, dass dunklere Ecken unsichtbar werden; und bei Gegenlicht spielt die Blende verrĂŒckt.

Die Lösung ist einfach: Nutzen Sie so viele unterschiedliche Lichtquellen wie möglich. Achten Sie darauf, dass die Szenerie einigermaßen gleichmĂ€ĂŸig ausgeleuchtet ist. Und drehen Sie nie direkt gegen das Sonnenlicht oder in Lampen – sonst werden Ihre Protagonisten zu schwarzen Flecken.

Tipp 5: Leg ihn quer

Die Evolution des Telefons hat es so gewollt, dass wir unsere Handys im Hochformat nutzen. FĂŒr kleine Bildschirme ist das auch sinnvoll, insbesondere fĂŒr Kontakt- und Anruflisten.

Doch das gilt nicht fĂŒr Videos – und schon gar nicht beim Dreh. Selbst auf Sozialen Medien wird Video allenfalls im Quadrat angeboten, nie aber im kompletten Hochformat. Warum? Stellen Sie sich vor: Sie haben einen tollen Filmausschnitt, mĂŒssen aber aufgrund des Hochformats riesige TrauerrĂ€nder links und rechts einfĂŒgen – auf Querformat sehr unschön! Andersherum sind die Handy-Bildschirme allerdings schnell gedreht und können horizontal genutzt werden.

Filmen Sie also unbedingt im Querformat. Damit sind Sie fĂŒr alle BildschirmgrĂ¶ĂŸen und alle Anwendungsmöglichkeiten am besten gerĂŒstet.

Tipp 6: Immer lieber selbst die Hand anlegen

Ganz sicher haben Sie sich bereits ĂŒber den Autofokus Ihrer Handykamera geĂ€rgert, weil er statt der Familie irgendwie die Mauer rechts neben der Gruppe spannender fand. Nehmen Sie sich das zu Herzen und vertrauen Sie beim Filmen nicht der Automatisierung.

In der Tat gibt es mehr Einstellungen, je moderner Ihr GerÀt ist. Unser Tipp: BeschÀftigen Sie sich mit den Features Ihrer Handykamera und lernen Sie den Autofokus manuell zu optimieren. Das geht meist durch einfaches Tippen. Der Mensch hat immer noch das bessere Auge als die Maschine!

Tipp 7: Importieren leicht gemacht – in fĂŒnf Schritten

Schön, wenn man gute Videos gedreht und auf dem Handy gespeichert hat. Noch schöner, wenn man das cineastische Material schnell und einfach vom Android-Handy auf den heimischen Windows-Rechner verschieben und anschließend leichter bearbeiten kann. Das geht besonders gut mit Programmen wie unserem Video deluxe.

Und so wird's gemacht:

Aufnahmen vom Smartphone importieren in MAGIX Video deluxe

Verbinden Sie Ihr Smartphone per USB-Kabel mit dem Rechner und akzeptieren Sie in Windows die Verbindung. Öffnen Sie anschließend MAGIX Video deluxe und drĂŒcken Sie den roten Aufnahmeknopf, um in den Import-Assistenten zu gelangen.

Auswahl der Aufnahmequelle in MAGIX Video deluxe

Nun geht es darum, die Aufnahmequelle auszuwĂ€hlen. Hier ist „AVCHD“ die richtige Option, um Ihr Handy, das per USB angeschlossen ist, anzusteuern.

„Smartphone“ als Videoquelle auswĂ€hlen in MAGIX Video deluxe

Im folgenden Dialog wĂ€hlen Sie „Smartphone“ als Videoquelle aus. Die auf dem Handy befindlichen Videos werden nun im unteren Bereich angezeigt.

Einzelne Videos vom Smartphone importieren in MAGIX Video deluxe

Der Clou: Sie können hier einzelne Videos markieren und importieren ...

Alle Dateien vom Smartphone in MAGIX Video deluxe importieren

... oder durch einen Klick auf „Alles“ ganz einfach sĂ€mtliche Bewegtbilder vom Smartphone auf den Rechner kopieren.

Importieren der Videos vom Smartphone zu MAGIX Video deluxe

Mit einem Klick auf „Importieren“ werden dann die Clips vom Smartphone auf den PC ĂŒbertragen. Alle Videos finden Sie nun auch im Arranger von MAGIX Video deluxe zur weiteren Bearbeitung.

Tipp 8: Mit einem Erdbeben anfangen und dann langsam steigern

Auch bei Videos ist der erste Eindruck entscheidend, da die Aufmerksamkeitsspanne im Netz nur wenige Sekunden lang ist. Mit Hilfe der komplett neuen Titelanimationen in Video deluxe, können Sie mit wenigen Klicks tolle Intros erstellen.

Mit ĂŒber 1.500 Vorlagen fĂŒr ÜbergĂ€nge und Blenden sowie Filmmusik und Soundeffekten können Sie dann Ihrem Video das richtige Tempo und den letzten Schliff verpassen.

Dynamische Titel in MAGIX Video deluxe fĂŒr abwechslungsreiche Film-Intros

MAGIX Video deluxe bietet Ihnen viele Vorlagen fĂŒr dynamische Titel, um Ihre Videos im Handumdrehen mit tollen Intros zu versehen.

Tipp 9: In der KĂŒrze ...

Nach all den technischen Details noch ein Hinweis zur besseren Dramaturgie: Gute Filme zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell auf den Punkt kommen. Wenn etwa der tierische Protagonist seinen großen Auftritt erst nach 50 Sekunden hat, ist die HĂ€lfte der Zuschauer schon wieder weg. Achten Sie beim Dreh wie auch bei der Bearbeitung darauf, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren!

Praktisch: Video deluxe bietet mittlerweile auch eine Exportfunktion, um seine Meisterwerke auf gĂ€ngigen Video-Plattformen direkt aus dem Programm hochzuladen – ganz einfach!

 

Und zum Schluss ein Bonus-Tipp:

FĂŒr einen ungestörten Dreh aktivieren Sie unbedingt den Flugmodus Ihres Handys. Nichts ist Ă€rgerlicher als ein verpasster Moment wegen eines Anrufes! Selbst dann, wenn es Ihr filmbegeisterter Vater ist – der fragt, wie er einen Film mit seinem neuen Smartphone drehen kann.

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