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MAGIX: Mit Loops Musik produzieren

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Loop“ (engl: Schleife) ein an den Enden zusammengeklebtes Tonbandstück, das sich in einer Schleife abspielen ließ.

Diese meist kurzen Klangeinheiten können aus Gesang oder Instrumenten wie Bass, Gitarre, Schlagzeug, etc. bestehen. Sie sind so geschnitten, dass sie ebenfalls in einer Schleife abgespielt werden können, daher die Bezeichnung als Loop. In einem Sequenzer werden die Loops zusammengesetzt, mit anderen Klängen, MIDI-Loops oder Aufnahmen kombiniert, um so einen neuen Song mit eigenständigem Sound zu kreieren. MAGIX bietet zum Arbeiten mit Loops den Music Maker an.

In diesem Software Sequencer sind bereits eine große Anzahl von vorgefertigten Loops & Samples aus unterschiedlichen Stilrichtungen enthalten, die ergänzt mit Kompositionen aus virtuellen Instrumenten, wie zum Beispiel der Bass Machine, eigenständige Beats und Musik ergeben. Detaillierte Informationen zum Music Maker finden sich hier.

Nicht nur im Hip Hop Bereich hat die Arbeit mit Loops und Samples (kurzen Soundfragmenten) eine lange Tradition. Auch in anderen Stilrichtungen werden diese Versatzstücke benutzt, um auf einfache Art und Weise einen menschlicheren und analogeren Sound zu erzeugen. Wichtiger Bestandteil der Audio-Software ist dabei das „Time Stretching“, womit eine Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit von vorhandenem Audio-Material ohne Tonhöhenveränderung zu verstehen ist. Ein Basslauf kann mit der Software also in der Geschwindigkeit an den restlichen Song angepasst werden, ohne dass sich die Tonhöhe ändert.

Im Music Maker lassen sich Loops und Samples per Drag & Drop kombinieren und werden automatisch an das aktuelle Songtempo angepasst. Um komplexere musikalische Strukturen zu entwickeln, können die Loops & Samples durch die Aufnahmen von virtuellen Instrumenten und Synthesizern oder eigenem Gesang ergänzt werden. Beim Sampling lassen sich auch Teile von bereits vorhandener Musik als Audioparts in das Projekt integrieren.

Music Maker Screenshot

Samples - Sound-Fragmente als Loops benutzen

Das Musik machen wird dadurch für Anfänger und Profis äußerst attraktiv, da der Music Maker, als eines der wenigen Audioprogramme, auch ohne große Vorkenntnisse von Noten oder Songstrukturen bedienbar ist. Professionelle Elemente wie Equalizer, Recording-Funktionen oder Effekt-Plug-ins ermöglichen aber auch Fortgeschrittenen effizientes Arbeiten mit Audio. Nach der Bearbeitung von Loops, Gesang, MIDI, etc. steht dann als finaler Arbeitsschritt das Mastering der Beats oder der Musik an. Als Audio-Programm liefert der Music Maker bereits eine Vielzahl von Loops mit.

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