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Pressestimme

VIDEOAKTIV DIGITAL, 02/2011

"Richtig schnell ist Video deluxe geworden. Damit ist nun auf einem ordentlichen Rechner der AVCHD-Schnitt eine Freude. Gleichzeitug legt Magix mit dem 3D-Schnitt gut vor und macht damit weiteren Boden zur Konkurrenz gut."

User zum Thema ...

... MultiCam Editing mit MAGIX!

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Zwei Kameras sehen mehr als eine – MultiCam Editing mit MAGIX

Der Begriff “MultiCam-Editing” beschreibt die Möglichkeit, Material von mehreren Kameras zu einem einzigen Film zusammen zu schneiden. Was sich einfach anhört, ist in den meisten Videoschnitt-Programmen recht komplex. Denn in nicht-professioneller Software geschieht das Zusammenfügen von Material mehrerer Quellen meist per Hand, was den Anwender Zeit und Nerven kostet. Der synchronisierte Ablauf der Szenen ist aber entscheidend dafür, die Stringenz beim Zuschauen nicht zu stören. Dass das Thema durchaus weiter an Bedeutung zunimmt, lässt sich auf jedem Familienfest am eigenen Leib erfahren. Dort steigt die Anzahl derjenigen, die das Geschehen mit Kameras festhalten, kontinuierlich.

Grundlegend sollte beim MultiCam-Editing darauf geachtet werden, dass die Aufnahmen die gleiche Auflösung haben und kein HD-Video mit üblicher DVD Qualität vermengt wird. Es gibt zwei Möglichkeiten, Aufnahmen verschiedener Kameras zu synchronisieren. Bei der visuellen Synchronisation geht es darum, einen prägnanten Punkt wie den Blitz einer Fotokamera zu identifizieren. Dieses Blitzen wird ebenso bei den Filmaufnahmen der anderen Kameras gesucht und dann als Ausgangspunkt für den Beginn des Zusammenschnitts aller Aufnahmen gewählt. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, den Start der verschiedenen Aufnahmen auf den Punkt synchron zu finden.

Einfaches und effektives MultiCam-Editing mit MAGIX

Einfaches und effektives MultiCam-Editing mit MAGIX

Die zweite Möglichkeit ist die Audio-Synchronisation. Wie leicht das synchrone Zusammenfügen von Filmmaterial verschiedener Quellen mit MAGIX ist, wird hier anhand der Video-Software Video deluxe gezeigt. Zunächst werden zwei Filme in das Programm importiert. Hierbei ist es wichtig, die beiden Aufnahmen nicht auf die ersten Spuren zu legen, da diese für das zusammengeschnittenen Endresultat reserviert sind. Wie bei der visuellen muss auch bei der Audio-Synchronisation ein prägnanter Ausgangspunkt identifiziert werden – der dann eben nicht anhand eines Bildes, sondern anhand eines Tones gefunden wird. Beim vorliegenden Beispiel handelt es sich um ein Fußballspiel, aufgenommen mit zwei Kameras. Der Synchronisationspunkt ist der Anpfiff des Schiedsrichters. Der Versuch, diesen anhand des Gehörten genau für beide Aufnahmen zu bestimmen, ist äußerst mühsam. Wenn aber mit der rechten Maustaste die Film-Dateien angeklickt werden, kann mit „Lautstärkekurve“ die Wellenform des Tonspur dargestellt werden. Damit ist es bedeutend einfacher, den Audio-Synchronisationspunkt zu bestimmen. Der erste Film auf Spur drei (die Spur für das Video) und vier (die Spur für Audio) wird angeklickt, der Ausgangspunkt der Synchronisation per Positionsanzeiger angesteuert und über „Bearbeiten“ wird die Funktion „Rastpunkt Bearbeiten“ und hier „Rastpunkt Setzen“ ausgewählt. Eine gestrichelte Linie zeigt an, wo der Ausgangspunkt liegt.

Dieser Prozess wird für den zweiten Film auf Spur fünf und sechs wiederholt, so dass jetzt über beiden Aufnahmen die gestrichelten Linien zu finden sind. Der zweite Film wird nun mit der Hand so verschoben, dass die Audio-Synchronisationspunkte übereinander liegen. Jetzt wird die Funktion „MultiCam Editing“ aktivitiert und im großen Videofenster sind beide Filme zu sehen. Als nächstes wird der Film abgespielt und es geht für den Anwender nur darum, per Mausklick auf die jeweilige Aufnahme zu drücken und so selbst auszusuchen, welche Perspektive er wann verwenden will. Die „Kamerawechsel“ können auf einem dritten Bildschirm im Videofenster beobachtet werden, während die Software aufnimmt und den zusammengeschnittenen Film auf den ersten beiden Spuren speichert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Länge der einzelnen Kamera-Einstellung im zusammengeschnittene Film auf den ersten beiden Spuren auch nach der eigentlichen Auswahl der Szenen im Videofenster noch verändert werden kann: Hierfür klickt der Anwender in Spur eins einfach die einzelnen Schnitte an und kann diese dann einfach und per Maus verschieben.

Mit MAGIX Video deluxe und auch MAGIX Video Pro X (hier geschieht die Synchronisation nach Wellenform sogar automatisch) wird ein eher komplexes Thema spielend leicht gemacht. Mit MultiCam-Editing wird der Anwender in die Lage versetzt, den Ausgangspunkt für seine Aufnahmen aus verschiedenen Film-Quellen einfach zu setzen, somit die Synchronisation schnell zu erledigen und dann per Mausklick zwischen den Perspektiven hin und her zu springen.

 
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