Mit Nachvertonung mehr Atmosphäre ins Film-Projekt
Die Nachvertonung nimmt in einer Filmproduktion eine wichtige Rolle ein: In jeder Szene eines Films werden durch Darsteller oder Requisiten Geräusche erzeugt, die aber für den Zuschauer oft nicht so klingen, wie er sich diese vorstellt. Daher werden sie nachproduziert. Der sogenannte „Foley Artist“ ahmt Geräusche nach, die dann dem Film hinzugefügt werden. Dieser „Geräuschemacher“ erzeugte in seinem Studio Klänge mit einer Vielzahl von Hilfsmitteln - Zellophanfolie für knisterndes Feuer oder Erbsen auf einem Alublech als prasselnder Regen. Auch heute kommen solche Geräuschemacher bei Filmproduktionen noch zum Einsatz. Aufgenommen werden die Geräusche dann am Computer, damit sie hinterher dem Film hinzugefügt werden können. Auch Videoschnitt-Programme bieten heute Audionachbearbeitung auf hohem Niveau an, wie MAGIX Video deluxe PLUS oder Video Pro X. Ebenfalls für Amateur-Filmer interessant können auch schon fertig aufgenommene Soundpools verwendet werden, die professionell vor-produziert wurden und häufig auftretende Sounds und Geräusche beinhalten. Auf seinen beiden, bereits seit Jahren erscheinenden Soundkollektionen, Soundpool DVD Collection und Video & Fotoshow Soundpool, bietet MAGIX eine umfangreiche Sammlung von Sounds in verschiedenen Formaten, die einfach bearbeitet und aneinandergereiht werden, bevor sie an der richtigen Stelle im Film eingefügt werden.

Das Klang-Duo der Audiobearbeitung im Film: Nachvertonung und Filmmusik
Nach dem Videoschnitt und vor der eigentlich Präsentation des Films braucht das Projekt erst die passende Filmmusik. Wie wichtig diese ist, wird schnell bewusst, wenn man sich den Soundtrack seines Lieblingsfilmes zu Gemüte führt. Schon alleine das Hören der Musik weckt die Erinnerung an prägnante Szenen im Film. Und da die musikalische Untermalung solch einen großen Einfluss auf die Gesamtwirkung des Filmes hat, sollte sich dafür genügend Zeit genommen werden.
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, einen Film mit Musik zu bestücken: Entweder es wird auf bereits vorhandene Musiktitel zurückgegriffen oder selbst komponiert. Beim Musik Machen gibt es auch eine grundlegende Unterscheidung zwischen Aufnahmen einer Band oder eines Live-Orchesters und dem Arbeiten mit einem digitalen Sequencer. Nach der Aufnahme wird die Musik jedoch in jedem Fall am Computer nachbearbeitet, ausgebessert und gegebenenfalls mit Effekten optimiert. Zeitlich folgt das Komponieren der Filmmusik nach der Nachvertonung und stellt meist den letzten Arbeitsschritt vor der Veröffentlichung eines Films dar.



