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Mit dem richtigen Aufnahme Programm zur professionellen Audioaufnahme

Software von Profis für Profis

Die eigene Musik professionell aufzunehmen, ist der erste Schritt zum Durchbruch – oder dient einfach dazu, Instrumente, Stimme und Ausdruck stetig zu verbessern. Die Voraussetzung dafür ist ein optimaler Klang der Audioaufnahme: Rauschen, blecherne Töne, Hall – die Fehlerquellen sind zahlreich. Sie lassen sich allerdings mit einem professionellen Aufnahme Programm ausmerzen. Hier erfahren Sie die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Musik professionell aufnehmen und bearbeiten.

Was sind Audioaufnahmen und welche Werkzeuge benötigen Sie dazu?

Ihre Stimme, Ihre Musik oder ganze Ensembles aufnehmen, bearbeiten und mit anderen teilen: Mit der richtigen Software und dem passenden Handwerkszeug gelingen Ihre Audioaufnahmen. Damit sie sich anschließend bearbeiten lassen, werden die analogen Signale Ihrer Stimme beziehungsweise der Instrumente digital umgewandelt. Das übernimmt ein Aufnahme Programm, das Schall aus Tönen, Musik und Sprache festhält und umwandelt.

Digitale oder analoge Audioaufnahme
– was ist besser?

Eine analoge Aufnahme übersetzt die über das Mikrofon eingefangenen Signale in analoge Schwingungen, zum Beispiel auf einem fortlaufenden Tonband. Der Haken an der analogen Aufnahme ist die Soundqualität: Rauschen, Verzerrungen oder Hintergrundgeräusche sind an der Tagesordnung. Entfernen lassen sie sich digital – und so bietet es sich an, direkt mit der digitalen Aufnahme zu starten. Analoge Signale, also Ihre Stimme und / oder Ihre Instrumente werden im Rahmen der Aufnahme mithilfe eines Analog/Digital-Wandlers digitalisiert (auch Audio-Digital-Conversion genannt) und lassen sich anschließend weiterverarbeiten.

Achtung: Damit Sie die Audioaufnahmen möglichst flexibel bearbeiten können, sollten Sie von vorneherein eine möglichst hohe Bitrate festlegen. Als Bitrate wird die jeweilige Ausgabemenge der Informationseinheiten einer Audiodatei bezeichnet: Den Klängen wird dabei ein fester Lautstärkewert zugewiesen. Zusätzlich zu diesem besteht eine digitale Audiodatei aus einer bestimmten Samplerate, die in Kilohertz angegeben wird: Übliche Dateien haben Werte von 16 Bit und 44,1 Kilohertz. Das entspricht der Sound-Qualität einer Audio-CD. Je höher die Bitrate, desto besser die Aufnahmequalität und desto besser lässt sich die Datei bearbeiten.

Mehrspurig fahren

Mit einem Aufnahmeprogramm können Sie Ihre Musik nach Wunsch aufnehmen und individuell bearbeiten. Mehrere Sound-Spuren, wie Sie etwa mit der Aufnahme-Software SOUND FORGE Pro 12 recorden können, sind obligatorisch, wenn Sie in einer Band spielen oder als Ein-Mann-Projekt mit verschiedenen Instrumenten, Stimmen und Effekten spielen möchten.

Das Equipment

Ob Sie lediglich Ihre Stimme oder ein ganzes Ensemble recorden möchten: Sie benötigen immer eine gewisse technische Ausrüstung – nämlich diese:

  • Mikrofon
  • Soundkarte (in der Regel im Rechner integriert) oder
  • externes Audiointerface via USB oder FireWire-Schnittstelle
  • Mikrofonkabel mit XLR/Canon-Stecker
  • geschlossener Kopfhörer zur Überprüfung der Aufnahme

Hier gilt außerdem: Achten Sie auf eine hohe Qualität der technischen Ausrüstung. Sie werden die Unterschiede bei der Aufnahme und bei der späteren Bearbeitung bemerken.

Interner oder externer Sound?

Die im PC oder Mac integrierte Soundkarte genügt für gelegentliche Hobby-Audioaufnahmen. Möchten Sie Verzögerungen bei der Aufnahme vermeiden und einen optimalen Klang herausholen, kommen Sie um ein separates Audiointerface nicht herum. Es gibt interne Lösungen für stationäre PCs und externe für die Arbeit mit dem Notebook. Vor allem interne Audiointerfaces liefern hohe Geschwindigkeiten ohne Verzögerungen und einen hervorragenden Klang.

So werden Ihre Audioaufnahmen perfekt

Je besser das Eingangssignal, desto hochwertiger werden Ihre Aufnahmen. Sie können die Aufnahmen zwar im Nachhinein noch auf nahezu alle erdenkliche Weise manipulieren, nicht jedoch grundsätzlich verbessern. Daher gilt: Aufgepasst auf bei der Audioaufnahme. Vorteilhaft sind Audio-Interfaces mit Mikrofoneingang sowie Kopfhöreranschluss. Möchten Sie Gitarre und / oder Bass aufnehmen, ist ein Instrumenteneingang unverzichtbar. So holen Sie einen weitaus facettenreicheren Sound aus Ihrer Audioaufnahme heraus.

Diese Faktoren beeinflussen das Sound aufnehmen außerdem:

  • die Qualität des Mikrofons
  • der Abstand, den Sie zum Mikrofon halten
  • die Akustik im Raum
  • die Aussteuerung der Audio-Software

Die Wahl des richtigen Mikrofons ist ausschlaggebend für das Sound-Ergebnis. Hier sollten Sie nicht an der Qualität sparen und darüber hinaus auf einige Features achten. In jedem Fall sollte das Mikrofon, mit dem Sie Ihren Sound aufnehmen, über einen sogenannten Poppschutz verfügen: Ein fester Stoff, der über das Mikrofon gespannt wird und dafür sorgt, dass Explosivlaute wie B, P, T, G und K einen optimalen Klang erhalten. Vibrationen lassen sich zudem durch eine Mikrofonspinne verhindern.

das dynamische Mikrofon zur Erstellung von Audioaufnahmen

Dynamisches Mikrofon

Diese Mikrofonart eignet sich durch ihre robuste Bauweise besonders gut für den Live-Bereich. Sie halten Stöße und Stürze aus, sind jedoch aufgrund ihrer geringen Empfindlichkeit nicht für leise und zarte Signale geeignet.

Besonders häufig werrden dynamische Mikrofone für Vocals (Live), Gitarren, Blechbläser, sowie Snare und Bassdrums verwendet.

das Großmembranmikrofon für die Erstellung von Audioaufnahmen

Großmembranmikrofon

Großmembranmikrofone sind empfindlicher als die dynamischen Mikrofone und eignen sich daher besonders gut für den Studiobereich. Trotz eines kleinen Eigenrauschanteils besitzen sie einen feinen Klang.

Daher finden diese Mikrofone ihre Verwendung oftmals beimGesang, bei der Gitarre und Flöte, sowie bei der Aufnahme von Raumklang.

das Kleinmembranmikrofon zur Erstellung der perfekten Audioaufnahmen

Kleinmembranmikrofon

Im Gegensatz zum Großmembranerbesitzen die Kleinmembranmikrofone einen höheren Eigenrauschanteil, haben jedoch auf Grund ihrer kleinen membran einen neutraleren Klang und verkraften einen höheren Schalldruck.

Daher finden sie ihren Einsatz bei Streichern, Flöten, Akustikgitarren und als Schlagzeugoverheadmikro.

das Bändchenmikrofon für die Erstellung von Audioaufnahmen

Bändchenmikrofon

Die Bändchenmikrofone gehören zu der Familie der dynamischen Mikrofone, werden jedoch seltener bei Produktionen gefunden, da sie sehr teuer und empfindlich sind.

Liebhaber schätzen den seidigen, weichen und warmen Klang und verrwenden diese häufig für Streicher, Bläser und Gitarrenamps um diese voluminöser klingen zu lassen.

Eine Rolle spielt auch der Aufnahmeraum: Hier bewähren sich kleine, eher niedrige Räume. Hohe und große Räume hallen zu stark nach und es besteht die Gefahr, dass Sie Musik aufnehmen, die klingt wie aus der Blechbüchse – und sich dann nicht mehr ordentlich bearbeiten lässt. Teppichboden ist gegenüber Stein- oder Holzboden klar im Vorteil, Fenster werden idealerweise verhängt und sind schalldicht.

Und apropos Schall: Beim Sound aufnehmen ist absolute Ruhe angesagt. Stellen Sie elektronische Geräte aus: Kühlschrank, Lampen, Mobiltelefone – und vergessen Sie nicht, die Lautsprecher am PC beziehungsweise Notebook zu deaktivieren. Andernfalls drohen Rückkopplungsgeräusche.

Musik aufnehmen und bearbeiten:
Tricks und Kniffe

Den optimal Pegel bereits bei der Aufnahme aussteuern, den Klang anschließend optimieren und an die persönlichen Wünsche anpassen, Effekte wie Hall oder Echo einfügen – all das lässt sich mit der passenden Software heute bereits mit wenigen Klicks erledigen. Mit SOUND FORGE Pro 12 öffnen Sie einfach Ihre zuvor aufgenommene Audiodatei im Browser und können sie an jeder beliebigen Stelle bearbeiten.

Wichtig: Stellen Sie bereits bei der Aufnahme sicher, dass Sie die verschiedenen Spuren und Dateien für die anschließende Bearbeitung wiederfinden. Geben Sie der Spur beim Speichern einen eindeutigen Namen. Sie können in Ihrer Sound Forge Pro Audiosoftware auch mit Markern und Regionen arbeiten, um bestimmte Stellen Ihrer Musikaufnahme besser wiederzufinden.

Für die Bearbeitung spielen Sie in SOUND FORGE Pro 12 die gesamte Aufnahme oder Teile davon ab und optimieren sie mit einem virtuellen Equalizer. Dafür markieren Sie die fragliche Stelle mit der Maus und wählen die gewünschte Sound-Einstellung. Anschließend lassen sich Effekte einfügen, Bereiche oder komplette Aufnahmen verschieben oder verblenden – einfach in dem Sie die Stellen markieren und mit der Maus an die gewünschte Stelle bringen beziehungsweise die gewählte Funktion markieren.

Damit das Sound aufnehmen und bearbeiten gelingt, spielen zahlreiche Kriterien eine Rolle: Die Raumakustik, das verwendete Equipment und ein Aufnahmeprogramm, das noch mehr aus Ihrer Audioaufnahme herausholt. Eine hohe Qualität der Aufnahme ist dabei das A und O – dann lassen sich Ihre Recordings mit einer professionellen Software zu hochkarätigen Werken bearbeiten.

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