18. Mai 2019

Virtuelle Welten:
Die VR-Fotoshow in 4 Schritten

Den Urlaub zurück ins Wohnzimmer holen – und das in nur vier Schritten? Mit 360-Grad-Aufnahmen und einer Virtual-Reality-Show kein Problem. In diesem Artikel wird erklärt, wie es geht.

Panorama-Fotos kennt jeder – seit Jahren haben sie den Blickwinkel von privaten Schnappschüssen erweitert. Wer sich ein wenig mit den technischen Möglichkeiten auseinandersetzt, entdeckt: Auch Heimanwender können ohne große Mühen noch ein paar Schritte weitergehen und in virtuelle Welten abtauchen. 360-Grad-Fotos und -Videos ermöglichen mittlerweile echten Rund-um-Blick. Mit den folgenden vier Schritten wird so aus der Standard-Dia-Show eine Vorführung mit Wow-Effekt.

1. Schritt: 360-Grad-Aufnahmen machen

360-Grad-Fotos kann man mit jedem Smartphone aufnehmen – allerdings nur mit einer entsprechenden App. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die Google Street View-App (für Android und iOS). Die App leitet einen von Einzelbild zu Einzelbild und macht aus ihnen anschließend ein 360-Grad-Foto. Android-Alternative: Panorama 360. Mit dieser App ist sogar ein Betrachten per 3D-Viewer möglich.

360-Grad-Videos gelingen nur mit speziellen 360-Grad-Kameras wie der Samsung Gear 360, der Insta360 EVO, die GoPro Fusion oder der Ricoh THETA S. Gute Modelle sind bereits ab etwa 300 Euro zu haben. Alternativ gibt es Smartphone-Aufsätze: etwa das Insta 360 Air ab etwa 80 Euro – diese Smartphone-Erweiterungen liefern allerdings kaum zufriedenstellende Ergebnisse.

2. Schritt: Eine 3D-Fotoshow erstellen

Die Urlaubsbilder in einer völlig neuen Dimension erleben? Die engen, aber sehr belebten Straßen des Gewürzmarktes in Neu-Dheli nochmal entlanglaufen? Die Hausboot-Tour durch Irland ein zweites Mal erleben? Mit Photostory Premium VR geht das ganz einfach: Die gewünschten 360-Grad-Videos und -Fotos lassen sich dafür ganz einfach auswählen und optimieren. Weitere Fotos, Videos, Grafiken oder Texte können in die 360-Grad-Aufnahmen integriert und zu einem interaktiven Rundgang kombiniert werden – etwa Detailaufnahmen, Kurzvideos, Straßen- und Ortsschilder oder Kurz-Infos zu besuchten Orten. Noch lebhafter wird die Fotoshow, wenn Sie Musik, Sprache oder Tonaufnahmen aus der gezeigten Gegend an den entsprechenden Positionen hinzufügen. So können Sie mit Freunden und Familie nochmals in Ihre Reise-Impressionen eintauchen – und das mit fast allen Sinnen.

3. Schritt: Virtuellen Raum auswählen

Entscheiden Sie sich jetzt nur noch, in welchem virtuellen Raum Sie Ihre Fotoshow präsentieren wollen. Photostory Premium VR bietet 11 Möglichkeiten: Vom Kinosaal über eine Leinwand am Strand bis zum Freiluftkino ist alles dabei. Ein besonderes Erlebnis hat schließlich einen besonderen Rahmen verdient.

4. Schritt: Den Urlaub ein zweites Mal genießen

Die virtuelle Fotoshow können Sie mit dem kostenlosen VR-X-Player am PC oder Smartphone anschauen.

Viel realistischer und intensiver wird das Erlebnis aber mit einer VR- oder Smartphone-VR-Brille. Man verliert leicht das Gefühl für Zeit und Raum und taucht zu hundert Prozent ins Urlaubsfeeling ein.

Zwei Extra-Tipps:

1. Für tolle Kugelpanorama-Fotos oder 360-Grad-Videos ist nicht nur eine gute Kamera erfolgsentscheidend, sondern auch das passende Zubehör:

  • Ein Stativ mit ¼-Zoll-Schraubengewinde ist Pflicht, am besten ein Monopod aus Carbon oder Alu, denn es sollte leicht zu transportieren sein.
  • Speicherkarten, am besten flotte SDXC-Karten mit bis zu zwei Terabyte – denn 360-Grad-Aufnahmen sind datenintensiv!
  • Powerbank: Für längere Outdoor-Aufnahmen sind zusätzliche Stromquellen auf jeden Fall empfehlenswert.

 

2. Wählen Sie das passende Motiv für Ihre virtuellen Welten: Naturaufnahmen wie aufziehende Gewitter oder Berggipfel-Panoramen, Häuserschluchten, Innenaufnahmen von architektonisch beeindruckenden Gebäuden bieten sich besonders an. Erweitern Sie Ihren bisherigen Blick für einzelne Foto-Motive auf ganze Situationen – durch die neuen technischen Möglichkeiten darf sich nun auch Ihre Kreativität deutlich vergrößern! Die Königsklasse: Objekte oder Menschen in Bewegung. Eine Verzerrung ist dabei nicht zu vermeiden – den Effekt kann man aber kunstvoll und bewusst einsetzen.