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Postproduktion mit MAGIX –
Videos schneiden, bearbeiten und nachvertonen

Postproduktion (engl.: post production) bezeichnet die Weiterverarbeitung und Nachbearbeitung des aufgenommenen Filmmaterials. Denn der eigentliche Film entsteht erst am Computer. MAGIX hat sich deswegen ganz der Postproduktion von Videos und Filmen verschrieben und bietet neben dem klassischen Filmschnitt zahlreiche Funktionen und Tools, mit denen auch Anfänger ganz einfach ein Video nachbearbeiten können. Dabei ist jedes Videoprojekt so einzigartig wie Sie selbst. Deswegen entscheiden allein Sie, welche Schritte der Postproduktion für Ihr ganz persönliches Video notwendig sind. Wir helfen Ihnen, die einzelnen Schritte in der Film Nachbearbeitung zu verstehen, sodass Sie ohne großen Aufwand aus Ihren Filmclips Videos und Filme erstellen können.

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Schritt 1: Videomaterial importieren

Jede Postproduktion beginnt mit dem Import des Rohmaterials vom Speichermedium. Dazu können Sie ihre Videodateien wahlweise erst auf der Festplatte speichern oder direkt von der SD-Karte oder Ihrer Kamera mit der Importfunktion in das Programm importieren.

In MAGIX Video deluxe steht zum Import der Media Pool zur Verfügung, der alle Dateien des Speichermediums übersichtlich darstellt. Über die Funktion „Import“ wählen Sie alle Dateien, die Sie für die Postproduktion verwenden möchten, mit einem Klick aus. Der Media Pool funktioniert dabei wie ein gewöhnlicher Dateimanager, sodass Sie ihn intuitiv verwenden können.

Schritt 2: Vorauswahl des Videomaterials

Beim Start des Programms öffnet sich zuerst der Story-Modus. Hier können die einzelnen Videodateien ausgewählt und zu einem Video zusammengesetzt werden. Im großen Übersichtsfenster hilft ein Vorschaubild dabei, den Überblick über die Sequenzen zu behalten. Durch einfaches Ziehen mit der Maus kann die Position der Clips innerhalb des Videos verändert werden.

Der Schnitt ist der wichtigste Arbeitsschritt in der Postproduktion. Erst durch das Zusammenschneiden einzelner Dateien wird aus einer Sammlung einzelner Szenen ein richtiger Film.

In der Postproduktion werden idealerweise zuerst alle Szenen entfernt, die im Video nicht verwendet werden sollen. Im Story-Modus stehen dabei nur die Basisfunktionen zur Verfügung. Für umfangreichere Bearbeitung wechseln Sie in den Timeline-Modus.

Für größere Projekte empfiehlt es sich, vor der Videobearbeitung ein Drehbuch zu erstellen. So behalten Sie den Überblick über die Reihenfolge der Szenen und können entscheiden, welche Übergänge und Überblendungen sich für die jeweilige Szene am besten eignen.

Schritt 3: Videoqualität verbessern

Wenn die Rohfassung des Videos steht, folgt in der Postproduktion die Optimierung der Videoqualität. Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn die einzelnen Videoszenen zu unterschiedlichen Tageszeiten oder über einen längeren Zeitraum hinweg aufgenommen wurden. Das ist zum Beispiel bei Urlaubs- oder Reisevideos der Fall. Für eine einheitliche Licht- und Farbstimmung sollten Sie diesen Schritt beim Video nachbearbeiten deswegen nicht überspringen. Normalerweise gilt – außer bei Spezialeffekten – das Unauffälligkeitsprinzip: Der Effekt sollte unbemerkt bleiben. Der Zuschauer soll sich auf die Handlung konzentrieren, nicht auf den Effekt. Ganz besonders gilt dieses Prinzip natürlich für Bildoptimierungen. Hier geht es darum, Auffälligkeiten im Bild – Unterbelichtungen, Farbstiche, Unschärfen – aus dem Bild herauszuretuschieren.

Dies kann über verschiedene Funktionen im Videobearbeitungsprogramm optimiert werden. Zu den wichtigsten gehören:

  • Weißabgleich
  • Farbton und Sättigung
  • Helligkeit
  • Kontraste

Hat Ihr Video nun eine einheitliche Bildqualität, können Sie ihm mit zusätzlichen Effekten und Filtern zu einem individuellen Look verhelfen. Zu den beliebtesten Effekten gehören:

  • Schwarz-weiß
  • Sepia
  • Vignettierung
  • 70er-Jahre Look
  • Cinema

Schritt 4: Nachvertonen
in der Postproduktion

Der Ton spielt in der Videonachbearbeitung ebenfalls eine große Rolle. Hier gilt die gleiche Reihenfolge wie für die Optimierung der Bildqualität: Zunächst wird der vorhandene Ton von Rauschen befreit. Anschließend muss die Lautstärke angeglichen werden, da je nach Entfernung zum Mikrofon die einzelnen Sequenzen unterschiedlich laut sind. Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn Sie Videos nachbearbeiten, die aus verschiedenen Aufnahmequellen stammen.Sie können Ihre Filme auch zu einem Stop Motion Film zusammenschneiden und so Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Zur Optimierung der Tonspur bietet das MAGIX Audio Cleaning Lab fast 300 Voreinstellungen, die mit nur wenigen Klicks die Soundqualität des Videos deutlich verbessern. Nachdem der Ton optimiert wurde, geht es an das Hinzufügen von zusätzlichem Tonmaterial. Hier bietet sich beispielsweise die Verwendung von Hintergrundmusik an. Achten Sie bei der Auswahl der Musik darauf, keine Urheberrechte zu verletzen. Zusätzlich bietet das MAGIX Audio Cleaning Lab Ihnen die Möglichkeit, nachträglich eingesprochenen Text in eine zusätzliche Tonspur einzufügen. Mit dem sogenannten Voice Over können Sie Erklärungen sehr natürlich in das Video einbinden. Auch Geräuscheffekte sind ein sehr effektives Gestaltungselement in der Postproduktion. Besonders beliebt sind sie bei der Videonachbearbeitung für einen YouTube-Kanal.

Schritt 5: Intro und Outro – Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit
bei der Film-Nachbearbeitung

Während der Zuschauer im Intro erfährt, worum es in dem Video gehen wird, erkärt das Outro, welche Personen an der Videoproduktion beteiligt waren.

Für Intro und Outro können Sie entweder Filmmaterial aus dem Video verwenden und so eine kleine Vorschau geben, oder zusätzliches Material erstellen und mit Texten, Effekten und Tönen versehen. Bei der Gestaltung sind Ihnen dabei keine Grenzen gesetzt, da das Programm alle notwendigen Werkzeuge mit sich bringt.

Schritt 6: Exportieren –
Abspeichern und Teilen nach der Postproduktion

Ist die Film Nachbearbeitung beendet, muss das Videoprojekt gespeichert werden. Dazu bietet MAGIX Video deluxe einen Export-Assistenten, der das Speichern und Teilen des Videos stark vereinfacht. Wir empfehlen Ihnen, immer eine Kopie des Videos auf der lokalen Festplatte zu speichern, selbst wenn das Video zum Teilen in den sozialen Netzwerken oder auf der Homepage erstellt wurde. Der Export-Assistent optimiert Auflösung und Größe des Videos für die jeweilige Zielquelle. Natürlich können Sie alle Exportformate auch manuell wählen und so die volle Kontrolle über die Bildqualität und die Größe der Datei behalten.

Der Export-Assistent hat unter anderem optimierte Voreinstellungen für folgende Verwendungszwecke:

  • Als Videodatei ausgeben: Film auf der Festplatte speichern
  • Für Gerät ausgeben: Speichern des Videos auf Smartphones, Tablets oder andere mobile Geräte
  • Als Media Player ausgeben: Erzeugt einen HTML-fähigen Media-Player, mit dem das Video direkt in eine Internetseite oder Blog eingebunden werden kann
  • Ins Internet stellen: Optimiert das Video für die Verwendung in den sozialen Netzwerken oder Videoportalen wie Vimeo oder YouTube

Angeberwissen:
Was bedeutet eigentlich CGI?

In der Postproduktion wird oft von der sogenannten CGI gesprochen. Aber was ist das genau? CGI steht für Computer Generated Imagery und bezeichnet die die Computeranimationen in der Filmproduktion. Bei großen Produktionen wie Game of Thrones wird ein großer Teil des Budgets in CGI investiert um die vielen visuellen Effekte, wie Landschaften oder die Drachen, zu animieren und den Film nachbearbeiten zu können. Würde in der Videonachbearbeitung keine CGI verwendet werden, würden viele Filme nur aus Greenscreens und Schauspielern mit grünen Kostümen bestehen.

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